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RQP Expertenstimmen

Juni 2017

Was bewegt mich

Stimmen und Stimmungen aus dem RQP-Netzwerk 

Welche Themen bewegen die Partner aus dem RQP-Netzwerk? Der Austausch von Meinungen und Erfahrungen ist ein wichtiges Element der Kooperationen unter dem Dach der RQP. In unserem Newsletter kommen Berater, Unternehmer und Banker ebenfalls zu Wort. Auch für sie spielt der Umgang mit Zeit eine wichtige Rolle, wie die folgenden Statements zeigen.


Was bewegt mich

Stimmen und Stimmungen aus dem RQP-Netzwerk

Welche Themen bewegen die Partner aus dem RQP-Netzwerk? Der Austausch von Meinungen und Erfahrungen ist ein wichtiges Element der Kooperationen unter dem Dach der RQP. In unserem Newsletter kommen Berater, Unternehmer und Banker ebenfalls zu Wort. Auch für sie spielt der Umgang mit Zeit eine wichtige Rolle, wie die folgenden Statements zeigen.

„Zeit bzw. Zeitmangel ist nach meiner Erfahrung zu dem gewichtigsten Problem von Ärzten geworden. Patienten merken die Auswirkung in den Warte-zimmern.
Weil medizinische Behandlungen und nicht eine ef-fiziente Struktur und Organisation im Vordergrund des Praxisalltags stehen, werden Patienten in der Regel ohne medizinische Priorisierung der Reihe nach behandelt. Selbst wer einen Termin hat, muss sich oft in die Warteschlange einreihen. Patienten fühlen sich dadurch nicht wertgeschätzt und das Image von Ärzten, die ihre Pflicht im Minutentakt er-füllen, hat in den vergangenen Jahren sehr gelitten.
Ein nachhaltiges Zeit- und Kommunikationsma-nagement bringt die Lösung. So müssen Notfall-patienten natürlich schnell behandelt werden. Die meisten Menschen haben jedoch keine akuten Lei-den. Wen schon seit Wochen ein Rückenleiden plagt, muss nicht am selben Tag behandelt werden. Hier macht ein professionelles Zeit- und Termin-vergabemanagement die gesamte Praxis planbarer und wirtschaftlicher.
Die Patienten fühlen sich wertgeschätzt, wenn sie ihre Stunden nicht in Wartezimmern verbringen müssen – der Arzt gewinnt Zeit, um besser auf den Menschen einzugehen oder weitere medizi-nische Spezialisierungen anzubieten.“

 

André Bernert
Geschäftsführender Inhaber von MMP - Medical Management Partner, Kiel (www.m-mp.de)


 

Gerade bei anhaltenden Niedrigzinsen Zeit für Altersvorsorge nehmen

Viel Zeit sollte man sich derzeit nehmen, um über die eigene Altersversorgung nachzudenken. Denn leider ist die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank im Moment für viele ein Grund, auf Sparen und Vorsorge zu verzichten. Die Sparkultur in
Deutschland, die auch ein Stück unseres wirtschaftlichen Erfolges
ausmacht, droht verlorenzugehen. Es ist schon bemerkenswert,
dass man inzwischen als Anleger bei manchen Instituten Geld
bezahlen muss, anstatt sich über Zinseinnahmen zu freuen. Jetzt
auf einen Kapitalaufbau für den Ruhestand zu verzichten, ist aber
ein Weglaufen vor einem großen Problem. Eine lukrative Alternative
zu den aktuell wenig ertragreichen festverzinslichen Wertpapieren
ist die kapitalmarktorientierte Altersvorsorge. Eine Geldanlage
am Aktienmarkt ist zwar mit einem gewissen Risiko verbunden.
Erfahrungen haben aber gezeigt, dass man sein Kapitalver-
mögen in der Regel vergrößert, wenn man sich ausreichend
Zeit nehmen kann. Ein Aktiensparplan für die Altersvorsorge
über fünf Jahre macht keinen Sinn, aber wenn man 25 oder
30 Jahre Zeit hat, ist diese Investition eine gute Lösung für
den Aufbau eines finanziellen Posters für den Ruhestand.

Frank Marquardt
Prokurist und Leiter Firmenkundenbereich bei der
Volksbank Jever eG (www.volksbank-jever.de/firmenkunden.html)

Manchmal
bewusst nicht mit der Zeit gehen

Menschen trinken seit über 6.000 Jahren Milch. Ist dieses wichtige Lebensmittel daher zeitlos? Leider nein. Denn frische Milch, wie wir sie seit Urzeiten trinken, ist – von vielen Verbrauchern fast unbemerkt – aus den Supermarktregalen verschwunden. Meistens ist sie mit ihrem unvergleichlichen Geschmack und für unseren Körper wichtigen Inhaltsstoffen wie Bakterien und Mikroorganismen gegen leblose sogenannte „längerfrische Milch“ ausgetauscht worden. Ein völlig anderes Produkt, das alles andere als frisch ist.
Mit dem Zurückdrängen wirklich frischer Milch von unseren Speisekarten ist es zu einem Bewusstseinswandel ge-kommen. Niemand weiß mehr so genau, welch ein logistischer Aufwand hinter dem Vertrieb frischer Milch steckt – ohne Lagerhaltung und mit einer Belieferung der Märkte mehrmals pro Woche. Erwartungen sind daher manchmal kaum zu erfüllen. Trotzdem gehen wir hier bewusst nicht mit der Zeit. Die Qualität frischer Milch als Naturprodukt ist nicht austauschbar.

Dr. Tatjana Tegel
Geschäftsführerin Meierei Horst eG, Horst (Holstein)
(www.meierei-horst-eg.de)


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