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Aus vier wird eins: Bund bündelt Programme für Gründungs- und Mittelstandsberatung

Dezember 2015
Kiel/Berlin. Der Bund stellt seine Gründungs- und Mittelstandsberatung ab 2016 komplett neu auf. Die bisherigen Programme Gründercoaching Deutschland (GCD), Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung (BAFA-Zuschuss), Runder Tisch (RT) und Turn-Around-Beratung (TAB) werden ab 1. Januar zu einem einheitlichen Beratungsförderungsprogramm zusammengeführt. So erhalten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Inanspruchnahme von Beratungsdienstleistungen besseren Zugang zu externem unternehmerischem Know-how. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zieht sich aus der Betreuung der Förderprogramme zurück. Alleiniger Ansprechpartner wird das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Den Veränderungen fällt vermutlich auch die KfW-Beraterbörse zum Opfer, was eine passgenaue Beraterauswahl durch RQP noch wichtiger werden lässt. 

RQP-Berater profitieren von den Veränderungen. Sie müssen sich künftig nicht mehr wie bis-lang bei der KfW-Beraterbörse für die unterschiedlichen Programme bewerben und listen lassen. Es reicht voraussichtlich, dass RQP als Vermittler und Qualitätssicherer bei der BAFA akkreditiert ist – der Qualitätsnachweis gilt automatisch für alle Berater bei RQP-Projekten.
 
RQP hilft bei Beantragung und Einwerbung von Fördermitteln
 
Das Antragsverfahren wurde ebenfalls vereinfacht. RQP ermittelt zunächst das für den Kunden richtige Programm und empfiehlt einen Berater. Nach der Einigkeit über die Zusammenarbeit wird vor Projektbeginn der Antrag bei der BAFA online gestellt. „RQP hilft gern bei der Beantragung und Einwerbung von Fördermitteln“, sagt RQP-Prokurist Jan Theden. Nach der Antrags-stellung erhält der Unternehmer eine Mitteilung, ob formale Fördervoraussetzungen erfüllt sind und mit der Beratung begonnen werden kann. Die Bewilligung und Auszahlung des Zuschusses durch das BAFA erfolgt erst nach der Beratung und Prüfung des Beratungsberichts. Dabei sichern Richtlinien und formale Anforderungen an die Berater sowie die Prüfung der Beratungs-berichte die Beratungsqualität. Jan Theden: „RQP-Berater erfüllen aufgrund des strengen Auswahlverfahrens grundsätzlich die Ansprüche der BAFA.“
 
Die Beratung und -förderung richtet sich künftig an Unternehmen in ihren verschiedenen Phasen. Gefördert wird nach der sogenannten Bemessungsgrundlage, das sind die vom Berater in Rechnung gestellten Beratungskosten. Die Beratungszuschüsse stammen aus dem Bundeshaushalt und werden mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds kofinanziert. Sie sind insbesondere für kleine und finanziell nicht so starke Unternehmen in strukturschwachen Regionen von großer Bedeutung.
 


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