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Nachhaltige Unternehmensentwicklung im Baugewerbe

Dezember 2016
von Tanja Werner

Kiel. Die Baubranche bietet Banken und Sparkassen viele lukrative Geschäftsfelder. Unternehmen aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe haben einen hohen Bedarf an Fi-nanzdienstleistungsprodukten. Unter dem Titel „Nachhaltige Unternehmensentwicklung im Bauhaupt- und Baunebengewerbe“ stellte RQP-Berater Rainer Liebenow auf einer Vortragsveranstaltung der RQP-Expertenakademie in Kiel unter anderem den Leitfaden für Kundengespräche „Gutes Bauen: Businessplan“ vor. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Sparkassen, Genossenschafts- und Geschäftsbanken sowie Förderinstituten waren zu dem Vortrag der RQP-Expertenakademie gekommen. 

Die Baubranche ist ein Wachstumsmarkt, der zugleich aber hohe Risiken birgt. Wie man diesen Risiken am besten begegnet, machte Liebenow in seinen Ausführungen deutlich. Dabei griff er auf den Standard „Gutes Bauen: Businessplan“ zurück. Das Beratungsinstrument ist von dem Bran-chenexperten mitentwickelt worden und stellt wesentliche Risikofelder, aber auch dazugehörige Fragen, Standards und Lösungsvorschläge dar. „Mit Hilfe von ‚Gutes Bauen: Businessplan‘ können Sie im Kundengespräch erkannte Risiken frühzeitig mit Beratungsangeboten oder einer intensiveren Betreuung begegnen“, so der RQP-Experte zu den Finanzexperten. „Das dadurch verbesserte Rating senkt die Risiken der Bank und ist ein erster Schritt für risikoärmere Folgegeschäfte.“
 
Liebenow beleuchtete in seinem Vortrag die nachhaltige Unternehmensentwicklung in der Baubranche und ihre Voraussetzungen und stellte Strategien zur Neuausrichtung oder Festigung eines Baubetriebs vor. Im Fokus standen dabei fünf Handlungsfelder eines Aktionsplans: Führung und Organisation, Markt und Kunde, Personal, Auftragsabwicklung, Gesellschaft und Beziehungen sowie das Unternehmens- und Baustellencontrolling. „Das Unternehmens- und Baustellencontrolling erhält mit dem Aktionsplan ein zielorientiertes Instrument zur nachhaltigen Umsetzung von Handlungsbedarfen. Dieses Controlling-Instrument lässt sich einfach ins Banken-Reporting oder in den Anhang zur Bilanz integrieren“, so Liebenow.

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