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Nur die Besten für den RQP-Beraterpool: Neues Auswahl- und Evaluierungsverfahren sichert Qualität mehr als je zuvor

Dezember 2014
von Christiane Tiemann

RQP Info: Ausgabe 03/November 2014

Kiel.
Das Wachstum von RQP hält weiter an. Einst als ein kleines Hochschulprojekt an der schleswig-holsteinischen Westküste gestartet, ist die Beratungsvermittlerin inzwischen zu einer festen Größe für Unternehmen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen geworden. Mit auf der Erfolgswelle schwimmen RQP-zertifizierte Unternehmensberater. Für sie wird das Qualitätssiegel immer mehr zu einem Türöffner für neu von RQP erschlossene Märkte und Bera-tungsprojekte. Um das sehr hohe Niveau auch in Zukunft zu gewährleisten und immer nur die besten Berater zu bieten, hat RQP ihr Auswahlverfahren in ein mehrstufiges Auswahl- und Evaluierungssystem umgewandelt. Wer künftig in den RQP-Beraterpool aufgenommen werden und dort auch bleiben möchte, muss Beratungsprojekte regelmäßig unter die Lupe nehmen lassen. RQP wird die Berater in den kommenden Wochen und Monaten aktiv über die Neuerungen in-formieren.

RQP-Beraterpool„Unser erfolgreiches Wachstum in andere Bundesländer hat die Anpassung unseres Geschäftsmodells notwendig gemacht“, erläutert RQP-Gründerin und Geschäftsführerin Tanja Werner. „Nur mit einem einheitlichen System für unseren Beraterpool können wir eine gleichbleibende hohe Qualität unserer Dienstleistung gewährleisten.“ Darüber hinaus werde das System so gestaltet, dass es noch mehr als bisher „lebt“. „Natürlich hat es in der Vergangenheit schon Berater gegeben, mit denen die Zusammenarbeit nicht so gut funktioniert hat. Karteileichen haben aber künftig keine Chance mehr.“

Das neue Beraterauswahl- und Evaluierungsverfahren lässt sich in fünf Phasen unterteilen. Wie bisher startet das Aufnahmeverfahren für den RQP-Beraterpool mit einer schriftlichen Bewerbung (Phase I) und einem Vorstellungsgespräch vor ausgewählten RQP-Kooperationspartnern (Phase II). Neu in der zweiten Phase ist nach dem positiven Votum des Auswahlgremiums ein weiterer Prüfstein: Der Berater muss ein erstes Projekt erfolgreich evaluieren lassen. Erst dann erfolgt die Aufnahme in den Pool als „RQP-gelisteter Berater“.

Die Listung – und auch das ist neu – ist auf maximal zwei Jahre begrenzt. In dieser Qualitätssicherungsphase (Phase III) müssen vom Berater mindestens vier als „erfüllt“ vereinbarte Projekte mit vier unterschiedlichen Kunden nachgewiesen werden. Die Projekte können sowohl von RQP als auch vom Berater selbst akquiriert worden sein. Nach der Qualitätssicherungsphase werden die Ergebnisse der Evaluationen ausführlich im Rahmen eines persönlichen Gesprächs erörtert. Bei positiver Bewertung kann sich der Berater zur Zertifizierung bewerben und erhält dann das Siegel zum „RQP-zertifizierten Berater“ (Phase IV).

Auch dieses Qualitätssiegel wird nur für maximal zwei Jahre vergeben. In dieser Zeit (Phase V) müssen erneut vier als „erfüllt“ vereinbarte Projekte mit vier unterschiedlichen Kunden durch den Berater nachgewiesen werden. Wird der Nachweis nicht erbracht, verliert der Berater seinen Status als zertifizierter Berater und fällt in die Qualitätssicherungsphase zurück.

„Die ersten Berater haben bereits die Rahmenvereinbarungen mit den neuen Kriterien unterschrieben“, freut sich Tanja Werner. „Der Aufwand für die Zertifizierung lohnt sich aber auch. So werden zertifizierte Berater aktiv von RQP vermarktet, sie vergrößern ihre Chancen, sich zusammen mit RQP auf neuen Märkten zu etablieren, und nicht zuletzt dürfen sie das werbeträchtige RQP-Qualitätssiegel in der Außendarstellung verwenden.“ Klar ist: Die höchste Zertifizierungsstufe ist nicht mehr so schnell zu erreichen. Aber wie wusste schon der US-amerikanische Manager und Erfinder Henry Ford: „Der größte Feind der Qualität ist die Eile.“

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