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Ein Förderprogramm – drei Zielgruppen

Juni 2016
RQP unterstützt bei neuer Beratungskostenförderung 2016
Kiel/Berlin. Die Programme für Gründungs- und Mittelstandberatung sind seit dem 1. Ja-nuar 2016 unter dem Dach des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu einem einheitlichen Beratungsförderungsprogramm zusammengeschlossen worden. Das neu aufgestellte Förderprogramm richtet sich an drei Zielgruppen mit jeweils unter-schiedlichen Förderquoten: Junge Unternehmen (innerhalb der ersten zwei Jahre nach Gründung), bestehende Unternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten. Die Bera-tungszuschüsse stammen aus dem Bundeshaushalt und werden mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

Gefördert wird eine allgemeine Beratung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personel-len und organisatorischen Fragen der Un-ternehmensführung. Unternehmen in Schwierigkeiten können Zuschüsse für die Unternehmenssicherungsberatung zur Wie-derherstellung der wirtschaftlichen Leis-tungs- und Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Von dem Programm profitieren vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU), für die sich mit den Beratungsdienstleistungen Türen zu externen unternehmerischen Know-how besser öffnen.

Positiv wirkt sich das veränderte Förderpro-gramm für RQP-Berater aus. Sie müssen sich künftig nicht mehr wie bislang bei den KfW-Programmen bewerben und listen las-sen. Es reicht, dass RQP als Vermittler und Qualitätssicherer bei der BAFA akkreditiert ist – der Qualitätsnachweis gilt automatisch für alle RQP-Partner, sofern das Bera-tungsprojekt durch RQP ausgeführt wird.

Wichtig für Unternehmen „Firmen, die ihre Fördergrenzen in den vergangenen drei Jahren schon ausgeschöpft oder ein Grün-der-Coaching durchgeführt haben, können sich erneut um eine Förderung bewerben“, berichtet Jan Theden, Prokurist bei RQP. „Mit dem neuen Programm ist gewisserma-ßen ein Gedächtnisverlust eingetreten.“ Vereinfacht worden sei auch die Förderprü-fung: „Wesentliches Merkmal für die För-derprüfung ist ein guter Beratungsbericht“, so Theden. „Hier müssen neben der Analyse der Ausgangslage mindestens Schwach-stellen benannt und vor allem Handlungs-empfehlungen beschrieben werden.“ Details seien erforderlich. Wer für die Beseitigung von Schwachstellen nur „Marketing optimie-ren“ dokumentiert, habe damit zu rechnen nachsitzen zu müssen, so Theden.

Weitere Einzelheiten zur Beratungskostenförderung des Bundes und den Ablauf der von RQP begleiteten Beratungsprojekte liefert folgende Übersicht:




Fragen beantwortet gern:
RQP
Jan Theden
Tel.: 0431/666 564-12

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