« zurück zur Übersicht

Richtlinien zur Förderung von Unternehmensberatungen verlängert

April 2015
Berlin/Kiel. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Richtlinien zur Förderung von Unternehmensberatungen bis Ende 2015 verlängert. Mit dem Förderprogramm soll ein Anreiz für die stärkere Inanspruchnahme von fachkundigem, externem Rat gegeben werden. Kleine und mittelständische Unternehmen erhalten Beratungskostenzuschüsse, damit sie ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit verbessern können. Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). RQP unterstützt ihre Netzwerkpartner bei der Antragsstellung und vermittelt Experten. Eine Akkreditierung für das Förderprogramm konnte RQP aufgrund der besonderen Qualität des Beraterauswahlverfahrens und der qualifizierten Projektbegleitung und –evaluierung mit dem Fördergeber abstimmen.

Förderung von Unternehmensberatungen
© Jeanette Dietl - Fotolia.com
„Das Förderprogramm ist eine sehr gute Chance für Unternehmen, die zum Beispiel ihre Strategien auf den Prüfstand stellen lassen wollen, Unterstützung beim Marketing oder für Finanzierungslösungen benötigen, Antworten auf organisatorische Fragen der Unternehmensführung suchen oder eine Nachfolgeregelung auf den Weg bringen wollen“, erläutert Jan Theden, der das Förderprogramm bei RQP betreut. „Wir helfen unseren Partnern dabei, sowohl den Beratungsbedarf zu ermitteln, als auch die Zuschussanträge zu stellen und die passenden Berater für die Projekte zu vermitteln.“

Allein im vergangenen Jahr wurden mit dem aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinan-zierten Förderprogramms nahezu 14.000 Beratungen bezuschusst. Unterstützt werden nach den Bestimmungen sogenannte konzeptionelle Beratungsleistungen. Konzeptionell ist eine Beratung, wenn sie dem Unternehmer Entscheidungshilfe bietet. Das ist der Fall, wenn der Berater eine Analyse im Rahmen des Beratungsauftrages durchführt, Schwachstellen und deren Ursachen feststellt sowie Vorschläge zur Verbesserung und Umsetzungsanleitungen vorlegt.

Beantragen können die Zuschüsse kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Sie dürfen nicht mehr als 50 Millionen Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften und maximal 250 Mitarbeiter beschäftigen. Auch müssen sie schon seit einem Jahr am Markt bestehen. Innerhalb von drei Jahren dürfen sogar zwei Anträge für verschiedene Themen gestellt werden. Der Zuschuss zu den Kosten einer Beratung beträgt 50 Prozent, maximal aber 1.500 Euro.

RQP prüft für das Unternehmen zunächst die Förderfähigkeit eines Vorhabens. Das Beratungsprojekt kann nach Abschluss einer vertraglichen Vereinbarung sofort gestartet werden. Auch bei der Antrags-stellung – spätestens drei Monate nach Projektende – greift RQP ihren Kunden hilfreich unter die Arme und stellt alle erforderlichen Unterlagen sowie eine detaillierte Anleitung zur Beantragung zur Verfügung. Der Antrag selbst wird dann online über eine spezielle Software gestellt. Jan Theden: „Sensationell sind die Bearbeitungszeiten. In der Regel warten wir nach der Antragsstellung nur fünf oder sechs Tage bis eine Bewilligung vorliegt – kurze Zeit später folgt dann das Fördergeld.“

Weitere Infos unter www.beratungsfoerderung.info

Seite drucken

« zurück zur Übersicht