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Tolle Tipps für tragfähiges Teegeschäftkonzept

Dezember 2013
von Christiane Tiemann

RQP Info: Ausgabe 04/Dezember 2013

Berater Niels Remers im Erfahrungsaustausch mit Jungunternehmern Maren und Wolfgang Witt

Preetz. Niels Remers von Niels Remers & TEAM beschäftigt sich schon seit 1975 mit dem Thema„Verkaufen“. Nach seinen beruflichen Stationen bei einer Bausparkasse und einem Finanzdienstleister arbeitet der RQP-Berater seit 1991 als selbstständiger Berater, Trainer und Coach. „Bei 23.000 Seminar- und Workshop-Teilnehmern habe ich aufgehört zu zählen“, verdeutlicht der Vertriebsexperte seinen eindrucksvollen Erfahrungsschatz. Von seinem Wissen können aber nicht nur Großunternehmen mit starken Außendienstabteilungen profitieren, sondern auch kleine und  mittlere Betriebe.
 
Ein Beispiel: die Tee-Ecke Preetz. Das Familienunternehmen hatte sich auf Empfehlung der eigenen Hausbank mit einem Businessplan erfolgreich um den „GründerCup Kiel Region 2011“ beworben. Siegprämie war unter anderem ein RQP-Beratungsgutschein, der für eine Beratungsdienstleistung von Niels Remers eingesetzt wurde.

Teegeschäft„Es lohnt sich immer, eine fachkompetente externe Beratung in Anspruch zu nehmen, am besten schon vor der Unternehmensgründung“, resümiert Wolfgang Witt, der mit seiner Frau Maren und einer Angestellten die Tee-Ecke in Preetz führt. Die Tee- Ecke ist ein Fachgeschäft für Tees, aber auch für exklusive Kaffeesorten und Feinkost wie heimische Honigsorten und hausgemachte Marmelade. Inhaber Wolfgang Witt ist zwar selbst studierter Betriebswirt: „Es ist aber ein Unterschied, ob man Marketing studiert hat oder auf jahrelange praktische Erfahrungen zurückgreifen kann“, erzählt der Jungunternehmer und war daher sehr froh, seine Geschäftskonzepte mit einem RQP-Berater besprechen zu können. 

Die Tee-Ecke gibt es zwar schon seit 1991 in der Schwentine-Stadt vor den Toren Kiels. Wolfang und Maren Witt stehen jedoch erst seit wenigen Jahren hinter dem Verkaufstresen, nachdem sie das Geschäft in der Nachfolgebörse der Industrie- und Handelskammer entdeckt hatten. Mit neuen Ideen will das Unternehmerpärchen ihr Geschäft nun in die Zukunft führen. Ihr Plan ist es, zunächst ein festes Vertriebsfundament zu schaffen:Wolfgang Witt Neben dem Laden gehört dazu der Internetverkauf sowie ein neues Firmenkundengeschäft.

Niels Remers hat die Konzepte für die Tee-Ecke genau unter die Lupe genommen und zahlreiche Tipps gegeben. Schritt für Schritt hat der RQP-Berater gemeinsam mit seinen Mandanten die wichtigsten Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft des Fachgeschäfts abgeklopft. Beispiele: Wie steht es um das Image? Werden die Produkte zielführend präsentiert – auch im Internet? Lassen sich Alleinstellungsmerkmale besser herausarbeiten, etwa über Bioprodukte? Wie lassen sich Kundenbeziehungen verbessern? „Am Ende läuft die Beratung immer auf die gleiche Kernfrage hinaus“, erklärt Remers. „Wirken sich neue Ideen positiv auf die Kundenbindung, auf den Umsatz oder den Ertrag aus? Alles andere ist unbedeutend!“

Zu den konkreten Vorschlägen von Remers gehörte unter anderem die Verbesserung der Kundendatenbank. „Man muss nicht nur wissen, dass sich ein Kunde für Sport interessiert, sondern umgekehrt die 500 Kunden kennen, die zum Beispiel gern Langlauf machen, um diese Zielgruppe mit bestimmten Marketingaktionen etwa für Gesundheits-Tee ansprechen zu können.“

TeegeschäftRemers regte außerdem die Vertiefung der Zusammenarbeit mit anderen Preetzer Geschäften an. „Die Einzelhändler oder Dienstleister in Preetz sind zwar über mehrere Straßen verteilt, sie sollten aber beim Marketing wie ein einziges Kaufhaus denken und eng zusammenarbeiten.“ Die Palette an Möglichkeiten sei grenzenlos. Im Fitness-Studio ließe sich das Thema Gesundheit platzieren, Kunden von Spielzeuggeschäften interessierten sich mit großer Wahrscheinlichkeit für Kinder-Tees und Reisebürokunden könnten sich bei einer Tasse Tee besonders gut auf ihren nächsten Trip nach China oder Indien freuen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, könne man Flyer des jeweils anderen Partners im Geschäft auslegen, Schaufenster gemeinsam mit Geschenkideen gestalten, Informationsabende auf die Beine stellen oder auf Märkten und Events mit einem Gemeinschaftsstand auftreten.

Wolfgang und Maren Witt werden noch lange von den Ergebnissen der zwei Beratertage profitieren. Gleich nach dem Weihnachtsgeschäft wollen die Geschäftsleute neue eigene Ideen und Vorschläge von Experte Remers umsetzen, um weiter auf der Erfolgsspur Fahrt aufnehmen zu können. Und sollten sie sich an einer Kreuzung mal nicht für eine Richtung entscheiden können, dann wissen sie, dass sie ihren RQP-Berater stets anrufen können. Der steht seinen Altkunden bei Fragen nämlich gern mit Rat und Tat zur Seite, ohne gleich eine Rechnung zu schreiben. „So kann ich jedenfalls die Erfolge meiner Empfehlungen beobachten und meinen Erfahrungsschatz weiter kräftig erweitern“, erläutert der Erfolgstrainer. 


Beraterprofil: Niels Remers (Niels Remers & TEAM)


„Frisches Denken und hohe Kompetenz“ sind Grundlage der Arbeit des RQP-Beraters Niels Remers. Der Berater, Trainer und Coach von Niels Remers & TEAM beschäftigt sich schon seit 1975 mit innovativen Vertriebsformen, seit 1991 ist er selbstständig. Seine Erfahrungen basieren auf der Beratung und dem Training von mittlerweile weit über 23.000 Seminar- und Workshopteilnehmern aus unterschiedlichen Branchen sowie mehr als 1.300 begleiteten Verkaufsgesprächen. Remers verfügt über Zusatzausbildungen unter anderem für Transaktionsanalyse, Rhetorik oder Organisationsentwicklung. In erster Linie setzt er aber auf eine umsetzungsorientierte Vertriebsoptimierung. Er will den Kunden dort abholen, wo er ist. Teil seiner Beratungs- und Trainingsfelder sind Verkauf und Verkäuferbegleitung, Service- und Kundenorientierung, Verhalten am Telefon. Auch die Entwicklung von Unternehmensleitlinien und Leistungssteigerungstrainings für Teams gehören zu seinem Geschäft.

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