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Vertrauensvolle Adresse für Unternehmen mit Beratungsbedarf

April 2014
von Christiane Tiemann, Tanja Werner

Genosschenschaftsverband e.V.: Magazin für Kooperation & Management

Unternehmen mit Beratungsbedarf wenden sich im Norden an die RegionaleQualitätsPartnerschaft (RQP).

Immer wieder empfehlen Banken ihren Kunden, den Einsatz von Unternehmensberatern, bevor sie Kredite gewähren. Das Problem: Sowohl Banken als auch Kunden fällt es häufig schwer, geeignete Spezialisten zu finden. Zu unübersichtlich ist der Markt, zu groß sind Qualitätsunterschiede. In diese Marktlücke ist, unter anderem mit Unterstützung von Genossenschaftsbanken in Schleswig- Holstein, vor rund zehn Jahren die RegionaleQualitätsPartnerschaft (RQP) als öffentlich gefördertes Projekt gestoßen. Inzwischen ist RQP zu einer GmbH mit Dependancen in Kiel, Hamburg und Hannover gewachsen und hat schon längst die Aufmerksamkeit aus ganz Deutschland auf sich gezogen.

RQP-Kernaufgabe ist es, Beratungsbedarf von Unternehmen qualifiziert aufzunehmen und einen passenden Berater zu empfehlen. Dabei werden Anforderungen beteiligter Kredit- und Förderinstitute voll berücksichtigt. Die Qualität der Berater wird zuvor genau überprüft. Nur diejenigen werden vermittelt, die zertifiztert in den RQP-Beraterpool aufgenommen worden sind - eine bislang einzigartige Dienstleistungsstrategie im deutschsprachigen Markt.

Ein Gewinnermodell für alle Beteiligten


Banken profitieren gleich mehrfach von diesem Service. Denn über das RQP-Team als zentralen Ansprechpartner haben sie Zugang zu über 200 qualitätsgeprüften Generalisten, Fach- und Branchenspezialisten. Die teure und zeitintensive Pflege einer eigenen Beraterdatenbank ist nicht mehr erforderlich. Darüber hinaus können die Kreditinstitute neutral bleiben - sie vermeiden das Risiko, einen "Falschen" empfohlen zu haben. Trotzdem bleibt das Beratungsprojekt eng an eigene Ansprüche gekoppelt. Die von den Experten herbeigeführten Problemlösungen tragen fast immer zur positiven Unternehmensentwicklung bei und verhelfen somit der Kreditwirtschaft das Bestandsgeschäft abzusichern sowie das Neugeschäft auszuweiten. Ein Gewinnermodell für alle Beteiligten.

Erfolgsgeschichte im Aufwind


Das RQP-Geschäftsmodell wird erfolgreich in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen umgesetzt. Zu den Kooperationsbanken zählen bislang rund 60 Kreditinstitute. Neben Genossenschaftsbanken gehören dazu Sparkassen und Geschäftsbanken sowie die Förderinstitute der Bundesländer als strategische Partner. Seit Gründung der RQP wurden schon über 1.100 Unternehmen in über 2.500 Projekten betreut. Vermutlich ist das aber erst der Anfang einer anhaltenden Erfolgsgeschichte. Eine Expansion in weitere Bundesländer wird bereits vorbereitet.


DIE RQP-CHEFINNEN IM INTERVIEW:


Wer gehört zur RQP?

RQP GeschäftsführungTiemann: Sieben Köpfe zählen zum Team. Garant für eine bestmögliche Beratung sind aber unsere Kooperationspartner, darunter viele Genossenschaftsbanken, und natürlich die rund 200 handverlesenen und zertifizierten Berater.


Welche Leistungsidee steckt hinter RQP?

Werner: Wir schaffen neues Vertrauen zu Beratungen. Viele Unternehmenslenker müssen neben dem Tagesgeschäft für alle Themen von der Gründung bis zur Krise Lösungen parat haben. Auf einem intransparenten Markt zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Spezialisten zu finden - das ist unsere Stärke.

lst lhre Aufgabe mit der Beratervermittlung erledigt?

Werner: Nein. Wir begleiten den Beratungsprozess und übernehmen als Schnittstelle zwischen Kunden, Beratern und Partnern wie Banken die Koordination, Kommunikation und vor allem die Qualitätskontrolle.


Berater plus RQP: Das wird teuer für Unternehmen...

Tiemann: Überhaupt nicht. Kunden müssen für unseren Service nicht tiefer in die Tasche greifen. RQP erhält ihr Salär von den Experten und hilft darüber hinaus bei der Beantragung und Einwerbung etwaiger Beratungskostenzuschüsse.

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