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RQP Info 02-2014

Juni 2014
von Christiane Tiemann, Tanja Werner

RQP Info: Ausgabe 02/Juni 2014

Liebe Leserinnen und Leser,
eine der tragenden Säulen der Wirtschaft im Norden sind die vielen mittelständischen Betriebe. Vor allem Familienunternehmen sind die wichtigste Wirtschaftsform, etwa der inhabergeführte Maschinenbauer, die Traditionsbäckerei, das Restaurant oder der Handwerksbetrieb, der schon seit Generationen auf die Kinder übertragen wird. Seit Urzeiten funktionierende Nachfolgeregelungen stoßen heute aber an Grenzen. So fehlen aufgrund des demografischen Wandels immer öfter Kinder, die in die Fußstapfen ihrer Eltern treten. Andere haben aufgrund des allgemein gestiegenen Bildungsniveaus eine Universität besucht – nun fehlt das Interesse an der Tischlerei des Vaters. Oder Unternehmen sind so komplex geworden, dass Familienmitglieder nicht für die Geschäftsführung qualifiziert sind.

Ob Familienbetrieb oder andere Mittelständler: Für den Chef ist es heute so wichtig wie nie zuvor, sich rechtzeitig um eine geordnete Übergabe zu kümmern. Für viele Vollblutunternehmer ist die Trennung von ihrem Lebenswerk aber ein schwieriges Thema, das hinausgeschoben wird, bis es zu spät ist. Die Folge: Betriebe müssen schließen und die Beschäftigten entlassen werden, weil kein Nachfolger gefunden wurde, zumal auch Nachfolgebörsen keine Lösung gebracht haben.

Wir empfehlen daher, rechtzeitig einen RQP-Berater mit ins Boot zu holen, um klaren Kurs auf eine Nachfolgeregelung zu nehmen. Ein RQP-Berater hilft dem Unternehmenseigner, sich mit den Emotionen auseinanderzusetzen und durch eine frühzeitige Identifikation der notwendigen Themenfelder, Vereinbarungen und Strukturen Lösungen für eine nachhaltige Nachfolge herbeizuführen. Mit externem Sachverstand lassen sich viele Fragen besser klären: Soll die Firma im Familienbesitz bleiben? Woher nehme ich einen qualifizierten und für meinen Betrieb passenden Nachfolger? Oder hat das Unternehmen überhaupt den persönlich zugemessenen Wert?

Darüber hinaus kann der Betrieb mit Beraterhilfe für eine Übergabe besser gerüstet werden. Es gilt die Marktposition zu festigen, die Finanzen solide aufzustellen, Altlasten zu beseitigen und verschleppte Themen zu klären. Auch ein nachvollziehbares Zahlenwerk darf am Ende nicht fehlen. Wenn notwendige Informationen nur im Kopf des Unternehmers sind, sind für den Nachfolger Konflikte vorprogrammiert.

Ist ein geeigneter Übernehmer gefunden, muss sowohl eine emotionale als auch eine sachliche Entscheidung gefällt werden. Auch hier lassen sich die richtigen Verträge und Gestaltungsmöglichkeiten am besten mit Hilfe eines externen RQP-Fachmannes ausarbeiten.

Lernen Sie in der vorliegenden RQP-Ausgabe Berater kennen, die Experten auf dem Gebiet Unternehmensnachfolge sind, lesen Sie Erfolgsgeschichten und erfahren Sie aktuelle Neuigkeiten.

Wir wünschen Ihnen eine schönen Sommer und viel Spaß beim Lesen Ihrer RQP-Info

Herzliche Grüße
Ihre
Tanja Werner Christiane Tiemann

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