Wissenswertes

von RQP

Die deutsche Botschafterin in der Ukraine im Interview

Ehrliche Einblicke aus dem Strandkorb: Im Interview mit RQP-Geschäftsführerin Christiane Tiemann bietet Anka Feldhusen, die deutsche Botschafterin in der Ukraine, einen authentischen Einblick in Ihre Wahrnehmung zur aktuellen Situation in Kiew und der Ukraine.


Ein Interview über bewundernswerte ukrainische Resilienz, dem aktuellen Stand der Wirtschaft und über den Wunsch – und die Chance – dass deutsche Unternehmen beim Wiederaufbau unterstützen.


Zur Vita von Anka Feldhusen

Unsere größte Hilfe: Der Berater konnte das Gefühl der Sackgasse aus unserem Kopf vertreiben!

Es gibt einige Branchen, die ohne großes Nachdenken den „Verlierern“ der Corona-Krise zuzuordnen sind. Während das Jahr 2019 noch voller schöner Events war, gab es im März 2020 die Vollbremsung. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass wir unseren Kunden Niklas Letz und seine „Eventagentur Blankenese“ im März 2020 kennengelernt haben.


In unserem Interview berichtet er, wie er die Zeit emotional und wirtschaftlich überstanden hat und was seine Eventagentur heutzutage (schon wieder) tut.

Die Eventagentur Blankenese Emotions GmbH aus Pinneberg & Hamburg ist 2017 als Full-Service-Eventagentur gestartet. Veranstaltungen für gehobene Ansprüche, z.B. für 4 bis 5 Sterne-Hotels, Firmen oder auch Privatpersonen: Das war das „daily business“ von Niklas Letz. Der 29-Jahre alte Unternehmer berichtet uns in diesem Interview über seinen subjektiven Eindruck zum Start der Corona-Krise, von seinem Mindset und dem Willen nach vorne zu gehen, anstatt nur zu hoffen. Und das klappte: der Eventagentur gelang es, selbst in der Krise Arbeitsplätze zu schaffen!

RQP: Herr Letz, vermutlich wollte keiner mit Ihnen tauschen, als klar wurde, dass es in den ersten „Lockdown“ ging. Wie fühlte sich diese Zeit für Sie an?

Niklas Letz:
Der Start war anfangs tatsächlich sehr „unwirklich“. Ich erinnere mich sehr genau daran, dass ich im Rahmen einer Eventplanung in Mecklenburg-Vorpommern in einem Hotel saß und in den Nachrichten die Info kam. Mein Kunde und ich haben uns angeschaut und noch immer nicht so richtig geglaubt, dass Hotels nun wirklich schließen werden. Es kam der kurzfristige Lockdown und leider auch zahlreiche Kundenabsagen, u.a. für Großveranstaltungen bei der Internorga oder der ITB.

RQP: Viele Absagen und unklare Perspektive. Wie haben Sie auf dieses Ereignis reagiert? Wodurch waren Ihre Handlungen der Wochen danach bestimmt?

Niklas Letz:
Wir haben uns natürlich Gedanken gemacht, wie es weitergeht. Was ist mit Hochzeiten? Wie wird der Sommer laufen? Wir haben sogar über Weihnachtsfeiern nachgedacht: Wird das alles wegbrechen? Und sehr schnell mussten wir uns auch entscheiden, wie wir auf unsere Kunden und deren Absagen reagieren wollen bzw. können. Wir wollten niemanden verprellen und natürlich auch „nach der Krise“ weiter zusammenarbeiten. Durch einen sehr frühen und offensiven Dialog konnten wir glücklicherweise gute Lösungen für beide Seiten finden.


Ebenso haben wir direkt Kontakt mit unserer Hausbank aufgenommen, als klar wurde, dass die Soforthilfen des Bundes finanziell nicht ansatzweise für die ersten Monatswechsel reichen würden.

RQP: Wie klappte das finanziell? Und welche Rolle spielte der dann eingebundene Unternehmensberater?

Niklas Letz:
Es gab sicher gewisse Rücklagen, aber diese reichten natürlich nicht, um mal eben ein Geschäftsjahr abzufedern – es drohten massive Verluste. Mit unserem Kreditinstitut, der VR Bank in Holstein sind wir daher ganz offen und direkt in den Dialog gegangen, um hierüber zu sprechen und eine Lösung zu finden.


Das ging natürlich nicht ohne eine Planung, d.h. eine Einschätzung der weiteren Entwicklung des Betriebes in dieser Situation. Wir wussten, dass das nicht leicht wird und so war uns ganz klar, dass wir in eine externe Beratung investieren wollen. Ich sage bewusst wollen, da ich unbedingt einen unemotionalen, neutralen und ehrlichen Blick von außen brauchte. Ich wollten nicht nur hoffen und warten, sondern offensiv an die Probleme und Möglichkeiten ran, auch wenn es in dieser Lage Beratungshonorar kostete. Glücklicherweise konnte dieses durch einen Beratungskostenzuschuss etwas reduziert werden.

RQP: Wie sind Sie und Ihr RQP-Berater mit der schwierigen Situation umgegangen und was war das Ergebnis?

Niklas Letz:
Die Beratung fing ganz klar strukturiert und strategisch an: Wie ist die Lage? Wie ist die Prognose? Wie ist der Kapitalbedarf? Wie gehen wir mit den Mitarbeitern um? Stichwort Kurzarbeit und „Abwanderung“: Tatsächlich gab es sehr früh Mitarbeiter, die der Event-Branche komplett den Rücken zugewandt haben und weg waren. Das war emotional schwierig, aber auch damit mussten wir umgehen. Unsere Planung wurde mehrfach angepasst, schließlich war auch die „Corona-Situation“ ja immer wieder von Ungewissheit geprägt.


Der Berater schaffte es, das Gefühl der Sackgasse aus dem Kopf zu vertreiben. Er ging sehr sachlich, rational und strategisch vor. Das hat uns sehr geholfen, auch wenn gerade anfangs über Themen gesprochen wurde, die man am liebsten ignoriert und ausgeblendet hätte. Man hat ja eigentlich sein unternehmerisches Ziel und musste feststellen, dass man sich davon erst einmal verabschieden kann. Sich aber gerade nicht nur von Hoffnung leiten zu lassen, sondern fundierte Entscheidungen zu treffen, das hat mir persönlich am meisten gebracht. Die Bank hat an das Konzept geglaubt und uns mit Liquidität ausgestattet. Und wir haben dann auch das Heft des Handelns wieder in die Hand genommen: Wir wollten nicht nur abwarten und reagieren - wir wollten eine Strategie, mit der wir aktiv werden konnten.

RQP: Und wie wir wissen, gab es eine tolle Strategie. Berichten Sie doch mal, welchen Weg sind Sie dann eingeschlagen?

Niklas Letz:
Im Bereich der Eventagentur haben wir getan, was möglich war: von Indoor-Veranstaltungen sind wir auf ähnliche Outdoor-Varianten gewechselt. Statt großer Feiern gab es schöne Kleingruppentreffen etc.


Und dann haben wir ein neues „Herzensprojekt“ gefunden, in das wir sehr viel Arbeit und Engagement gesteckt haben. Gemeinsam mit der Staggenborg Apotheke haben wir zwei professionelle Corona-Testcenter in Prisdorf und Elmshorn aufgebaut. Das war ein grandioses Gefühl wieder Agieren zu können. Auf diese Weise konnten wir fast 30 Menschen einen Job geben, bzw. diese Menschen aus der Kurzarbeit zurückholen – insbesondere Mitarbeiter aus gebeutelten Branchen.


Hier war uns von vornerein wichtig, es perfekt zu organisieren. Auf alle Aspekte, gute Digitalisierung, perfekte Einhaltung von Hygiene-Standards zu achten. Wir haben das Gesundheitsamt eng eingebunden und unser Know-How aus der Event-Organisation genutzt, um dem Besucher einen vertrauensvollen, gut organisierten Besuch in tollen Räumlichkeiten zu ermöglichen. Dafür erhalten wir jetzt noch viel Lob von Besuchern. (einige Impressionen finden Sie am Ende des Artikels).

RQP: Klasse! Und nun wollen wir abschließend positiv denken und hoffen auch für Ihre Eventagentur noch auf viele schöne Events! Was können Sie Unternehmern im zweiten Halbjahr dazu empfehlen?

Niklas Letz:
Wir haben diverse gute Ideen, um Unternehmen wieder eine tolle Firmenfeier zu ermöglichen. Das erstreckt sich von komplett digitalen Formaten, z.B. Tastings per Zoom-Meeting bis hin zu Präsenzformaten in Kleingruppen oder auch bald in größeren Runden. Dazu beraten wir ganz intensiv, schauen auf aktuelle Verordnungen und die pandemische Lage und planen die Events entsprechend.


Wir erleben bei vielen Unternehmen inzwischen auch wieder den konkreten Wunsch, Mitarbeitern mit kleinen Gesten Wertschätzung entgegenzubringen in dieser besonderen und inzwischen ja auch langen Corona-Zeit. Hierfür gibt es so viele schöne Möglichkeiten, die auch nicht zwangsläufig ein großes Budget erfordern. Die Eventbranche wird wiederkommen – wir sind da sehr motiviert und freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen!

RQP: Lieber Herr Letz, wir sagen ganz herzlichen Dank für die ehrlichen Einblicke und wünschen Ihnen erfolgreiche Geschäfte und natürlich ganz viele tolle Events, die Ihnen und auch den Teilnehmern hoffentlich viel Freude bereiten werden!  

Schauen Sie sich gerne auf den Websites der Eventagentur Blankenese und der Corona-Testzentren um.

Niklas Letz (l.) vor seinem Corona Testzentrum in Prisdorf

Sie haben richtig viel zu tun -
finden aber keine neuen Mitarbeiter?

Sie freuen sich über volle Auftragsbücher, wissen aber nicht, wie Sie diese abarbeiten sollen?


Wie fühlt es sich an, wenn potentielle neue Mitarbeiter auf Sie zukommen? Anstatt, dass Sie ihnen mit diversen Stellenanzeigen „hinterherlaufen“?


Dies kann gelingen – mit zwei Lösungsvorschlägen von RQP-Experten, die wir Ihnen gerne vorstellen möchten:


Jetzt eintauchen

Wir sitzen alle im selben Boot. Wir alle wünschen uns – für uns oder für unsere Kunden – die besten Mitarbeiter.


Unser gemeinsames Dilemma: Wer sind die besten Mitarbeiter? Wo sind die? Wie finden wir diese? Und wenn wir sie gefunden haben – wie machen wir sie auf uns aufmerksam und interessieren sie für den Job, den wir zu vergeben haben?


Wir alle haben es schon erlebt: ein Mitarbeiter, der in einem anderen Unternehmen ein High-Performer ist, geht bei uns sang- und klanglos unter. Ein Mitarbeiter, der in einem anderen Unternehmen nicht zu den Spitzenkräften gehört, blüht bei uns auf und wird richtig gut.


Wir brauchen nicht die besten Mitarbeiter, sondern wir brauchen die besten Mitarbeiter für unser Unternehmen!


Mit der klassischen Personalanzeige sind die richtigen Mitarbeiter nur schwer zu finden. Und Hand aufs Herz – in den meisten Unternehmen arbeiten wir mit „try and error“. Wir stellen jemanden ein, bei dem wir ein gutes Gefühl haben und schauen was passiert. Und wenn es nicht passt, dann wird es gerne auch einmal teuer für uns – von der schlechten Stimmung und dem Stress wollen wir gar nicht reden. Der Mitarbeiter war nicht der Richtige – nächster Versuch, vielleicht klappt es ja.


Ein Versuch, bei der Besetzung der Stellen eine höhere Trefferquote zu erreichen, ist das Social Recruiting, die konkrete Suche nach dem richtigen Mitarbeiter an den Stellen, an denen die meisten Menschen heute zu finden sind: in den „Sozialen Medien“.


Durch Social Recruiting – im Idealfall eingebunden in ein Markting, das nur den Zweck verfolgt, die geeigneten Mitarbeiter zu finden (Employer Branding genannt) – haben wir die Möglichkeit, gezielt zu suchen und zu finden. Denn um es klar zu sagen: Es geht nicht darum, viele Bewerbungen zu bekommen, es geht darum, die richtigen Bewerbungen zu bekommen.


Im Social Recruiting / Employer Branding haben wir die Möglichkeit, die Werte unseres Unternehmens zu transportieren, zu erklären wie unser neuer Mitarbeiter ticken soll, was wir auf der menschlichen Ebene und fachlich von ihm erwarten und was wir bieten. Ziel ist es, damit die RICHTIGEN Mitarbeiter anzusprechen, nämlich die, die in unsere Unternehmen, in unser Team und in unser Wertesystem passen.


Und genau dafür bietet Employer Branding – richtig gemacht – eine verbesserte Chance. Die richtigen Mitarbeiter zu finden, damit wir besser arbeiten können und um aus einer zusammengewürfelten Truppe ein schlagkräftiges, erfolgreiches Team zu formen, mit den richtigen Menschen an den richtigen Positionen.



Die Praxis zeigt: Es funktioniert!

Unser spezielles Angebot für Sie:

  • Kostenloses Strategie- und Beratungsgespräch
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Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht!

Olaf Rosenbaum

SRB Steuerberatung


T: 0431 382 192 22

team@srbkiel.de

Eike Wolf

Wolf + Carow GbR


T: 0431 169 130

agentur@wolf-carow.de

Zu jedem Topf passt ein Deckel!

Nach Aussage von der Dehoga-Chefin Ingrid Hartges sei das aktuell größte Problem des deutschen Gastgewerbes „eindeutig der riesige Mitarbeitermangel“.


Endlich darf Ihr Hotel oder Restaurant wieder öffnen – Sie haben jedoch schlaflose Nächte, weil einige Ihrer Mitarbeiter im Lockdown abgewandert sind?


Die Branchenprofis von Cordes und Rieger Consulting können Sie mit der Personalvermittlung von Fach- und Führungskräften im Gastgewerbe professionell, zeit- und kostensparend unterstützen.


Dort wurde mittlerweile ein großer Talentpool mit interessanten Kandidaten aufgebaut – vom Auszubildenden, über Servicemitarbeiter und Köche bis hin zum Hoteldirektor. Alle warten darauf, mit neuen Traumjobs gefüttert zu werden.

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Katrin Höhne

Jörg Matthiessen

CR Personalvermittlung

T: 0431 533 233 13

personal@cordes-rieger.de

Mit dem richtigen Mindset durch die Krise –
Interview mit der Hotelbesitzerin Annika Levsen

Das Hotel von RQP-Kundin Annika Levsen gibt es noch gar nicht so lang, als die junge Unternehmerin plötzlich wegen der Pandemie schließen muss.
Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern auf der Nordseeinsel Pellworm.

Ein Interview über Durchhaltevermögen, Mitarbeiterschwund und das Gegenteil von Langeweile.

RQP: Frau Levsen, wie geht es Ihnen?

Annika Levsen:
Gesundheitlich geht es uns zum Glück gut. Wir hatten auf Pellworm bisher noch keinen Corona-Fall. Natürlich ärgere ich mich über die Situation, da mein Betrieb nun schon seit sechs Monaten geschlossen ist. Aber ich kann bisher den Entscheidungen der Landesregierung folgen und sie auch nachvollziehen.

Gerade für uns mit der Insellage wäre es fatal, wenn wir einen Corona-Fall hätten. Der würde sich rasant ausbreiten bei kaum vorhandener medizinischer Versorgung.

Um den Betrieb mache ich mir natürlich Sorgen, aber Existenzangst habe ich noch nicht.

RQP: Sie haben doch sicher hohe finanzielle Einbußen. Wie fangen Sie das auf, ohne in Existenznot zu geraten?

Annika Levsen:
Ich muss ehrlich sagen, ohne die Unterstützung unserer Hausbank würden wir es nicht schaffen. Sie hat die Tilgung seit einem Jahr ausgesetzt und uns zusätzlich zur Liquiditätssicherung noch einen neuen Kredit gewährt. Die staatlichen Hilfen ließen leider viel zu lange auf sich warten und ich bin unsicher, ob ich die Hilfen noch zurückzahlen muss. Es gibt leider noch viele Unsicherheiten in der Auslegung der Richtlinien. Uns ist bewusst, dass wir mit der VR Bank Westküste eG einen sehr verlässlichen Partner an der Seite haben.
Ab Mai sollten wir aber öffnen können – sonst wird es finanziell echt eng.  

RQP: Was ist aus Ihrer Sicht die größte unternehmerische Herausforderung?

Annika Levsen:
Wenn ich mal schlaflose Nächte habe, dann, weil ich mir Sorgen um meine Mitarbeiter mache. Die größte Herausforderung für mich als Unternehmerin ist es, Mitarbeiter zu bekommen und diese auch zu halten. Das ist schon seit Jahren so. Ich muss enorm viel Zeit und Energie aufwenden, um die Mitarbeiter „bei Laune zu halten“. Ich glaube, wer nicht selbst einmal Chef war, kann sich das nicht vorstellen. Durch die Kurzarbeit verschärft sich das Thema nun nochmal enorm.

Vielen meiner zehn Mitarbeitern geht es nicht gut – finanziell und psychisch. Sie haben weniger Gehalt, zum Beispiel durch das wegfallende Trinkgeld, und einigen ist mittlerweile so langweilig zu Hause, dass sie sich neue Jobs suchen. Eine Mitarbeiterin hat leider schon gekündigt, da ich ihr nicht verbindlich sagen konnte, wann ich sie wieder brauchen werde. Wenn mir in der bevorstehenden Saison die Mitarbeiter fehlen, weil diese sich umorientiert haben, wäre das echt fatal.

RQP: Wenn ich das richtig wahrnehme, haben Sie grundsätzlich ein ganz tolles Betriebsklima. Wie schaffen Sie das?

Annika Levsen:
Ich nehme mir wirklich viel Zeit für die Belange und Sorgen meiner Mitarbeiter. Nicht selten führe ich schon morgens einige Gespräche, die manchmal auch mein „Moderationsgeschick“ erfordern. 

Zudem wird es, denke ich, als positiv empfunden, dass wir alle als Familie mitarbeiten. Ich bin mir nicht zu schade, die Zimmer mit zu putzen, wenn Not am Mann ist. Ich delegiere also nicht nur, sondern arbeite auch mit meinen Mitarbeitern auf allen Posten zusammen.

RQP: Nun hat Ihr Betrieb seit Monaten geschlossen. Ist Ihnen genau wie Ihren Mitarbeitern auch langweilig?

Annika Levsen:
Nein, natürlich nicht! Ich nutze die Zeit für Dinge, zu denen ich sonst nicht komme. Wir haben das Hotel von links nach rechts gedreht: jede hinterste Ecke geputzt, renoviert und umorganisiert.

Außerdem haben wir investiert in Digitalisierung und Maßnahmen zur Effektivitätssteigerung, die wir schon lange angehen wollten – bisher aber nie die Zeit fanden neben dem Tagesgeschäft. Wir haben die Küchenabläufe optimiert, ein Online-Reservierungsbuch und einen Orderman zur digitalen Bestellannahme eingeführt.

Und um den Teamgedanken noch mehr zu fördern, haben wir uns endlich für einheitliche Arbeitskleidung entschieden, die wir schon lange kaufen wollten. 

Wir haben uns also überlegt, wie wir uns für die nächste Saison noch besser aufstellen können, und hatten Zeit, uns wirklich Gedanken zu machen: Machen wir das, weil wir das immer gemacht haben? Ist das effektiv?

Mir ist dabei nochmal bewusst geworden, wie wichtig es ist, „am“ Unternehmen zu arbeiten und nicht nur „im“ Unternehmen. Dieses sich regelmäßig hinterfragen möchten wir gerne beibehalten – auch bei Bedarf mit externer Hilfe von RQP-Beratern. Manchmal ist man ja doch etwas betriebsblind und bekommt dadurch den Anstoß, die notwendigen Dinge auch wirklich mal umzusetzen. 

RQP: In so einer Krise resilient zu bleiben und nicht den Kopf in den Sand zu stecken, ist sicher eine große Herausforderung. Was tun Sie, wenn Sie sich doch mal einen "schlechten Tag" haben?

Annika Levsen:
Natürlich ärgere ich mich auch mal maßlos über die Situation. Aber ich kann es ja nicht ändern und bin ein Stehauf-Männchen. Insofern stecke ich den Kopf nicht in den Sand oder protestiere an vorderster Front. Das ist für mich verschenkte Energie.

Ich fokussiere mich lieber auf die positiven Dinge und blicke nach vorne: Wir wohnen hier doch im Paradies und für den Sommer habe ich eine super Vorbuchungslage. Da weiß ich, dass wir auch wieder Geld verdienen werden. Es geht doch immer irgendwie weiter.

RQP: Frau Levsen, ganz herzlichen Dank für die persönlichen Einblicke in Ihren Unternehmeralltag. Wir wünschen Ihnen diese Saison gute Geschäfte und bleiben Sie gesund!

Möchten Sie mehr über die "Nordsee Lodge" erfahren?


Im Mai strahlt der NDR die Reportage über stürmische Zeiten auf Pellworm nochmal aus: 


NDR Reportage

Überbrückungshilfe III –
Was unsere Berater Ihnen empfehlen

Inzwischen weiß wahrscheinlich (hoffentlich!) jeder Unternehmer durch Info seines Steuerberaters, wie er mit dem Thema „Überbrückungshilfe III“ umgehen sollte. Aber Achtung: sind Sie sicher Ihre Möglichkeiten gut und sinnvoll auszuschöpfen?

Lesen Sie diesen Artikel nicht, wenn Sie folgende Fragen sicher beantworten können: Sollte mein Unternehmen die Überbrückungshilfe jetzt schon beantragen, oder doch erst später? Kann ich mein Unternehmen durch Investitionen in Marketing und Digitalisierung noch erstattungsfähig optimieren? Oder lohnt sich für mich die deutlich unkompliziertere „Neustarthilfe“?

Im Rahmen unseres Experteninterviews haben wir diese und weitere spannenden Fragen drei RQP-Beratern gestellt. Bleiben Sie am Ball und nutzen Sie Ihre vorhandenen Möglichkeiten!


Experte#1 Olaf Rosenbaum


Unternehmensberater und Steuerberater

Seine Passion ist „Digital Work“ und als empfohlener RQP-Unternehmensberater kommt er regelmäßig ins Spiel, wenn es darum geht, Unternehmen zu optimieren.

RQP:Die Beantragung der Überbrückungshilfe sollte jede(r) Unternehmer/in mit dem eigenen Steuerberater besprechen. Gibt es irgendetwas, worauf Unternehmen diesbezüglich ein besonderes Augenmerk legen sollten?

Herr Rosenbaum:

Wichtig ist jetzt – und auch für spätere Überprüfungen – dass die Buchführungen up to date und gut aufbereitet sind. Die Fördermittelstellen senden gerne Rückfragen – sehr häufig auch extrem sinnlose – die dann aus der Buchführung beantwortet werden müssen. Und die Beantragung zieht sich natürlich in die Länge, wenn vor der Beantragung zunächst Monate an Buchführung aufgearbeitet werden müssen.



Gehen Sie davon aus, dass die Steuerberater schon vor Corona viel zu tun hatten. Das ist jetzt in der Corona-Krise nicht anders, weil das normale Tagesgeschäft ja weiterläuft. Jetzt kommen jedoch noch die Anforderungen aus der Corona-Krise hinzu.



Ich empfehle, die Hilfen bereits jetzt – auch mit Prognosewerten zu beantragen – getreu dem Motto „haben ist besser als brauchen“. Eine Endabrechnung erfolgt irgendwann, wenn die „heiße Phase“ der Krise überwunden ist in den nächsten Jahren. Uns wird das noch länger beschäftigen. Viele Steuerberater gehen da zu zaghaft ran. Auch höre ich immer wieder Kollegen, die extreme Zeitprobleme bei der Aufbereitung der Daten haben. Hier empfehle ich Kooperationen mit Unternehmensberatern, die uns viel Vorarbeit abnehmen können. Hier geht es ja nicht um unsere Deckungsbeiträge, sondern darum, dass den Menschen, unseren Mandanten, schnell geholfen wird.



Auch eine Investition in Digitalisierung und Marketing oder die Vorbereitung dieser Investitionen halte ich – soweit die Liquidität dies zulässt – für dringend geboten.



Digitalisierung, um einfach die Geschäftsprozesse schneller zu machen, damit Unternehmer die vorhandenen Ressourcen effizienter nutzen können.



Marketing wird aus meiner Sicht noch essentieller als es eh schon ist. Ich gehe davon aus, dass das Konsumverhalten nach Corona nicht schnell auf das Vor-Corona-Niveau zurückkehren wird. Viele Menschen sind in Kurzarbeit und gehen zur Zeit an die Reserven. Ich gehe davon aus, dass diese Reserven erst wieder aufgefüllt werden, also eher die Sparquote als die Konsumquote steigen wird. Es wird einen Hype geben, wenn Restaurants, Kinos etc. wieder öffnen dürfen. Die Menschen freuen sich endlich mal wieder essen gehen zu dürfen, aber das wird nicht anhalten. Es wird also in allen Branchen einen Wettstreit um die knapper werdenden Ausgaben der Menschen geben. Da ist es umso wichtiger, am Markt Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit zu haben, damit man selbst das Geschäft mitnimmt und nicht der Wettbewerb.

RQP: Können Sie sagen, welche Fixkosten für Marketing und Digitalisierung angesetzt werden können?

Herr Rosenbaum:
Welche Fixkosten für Digitalisierung und Marketing anzusetzen sind, lässt sich - natürlich – nicht so einfach beantworten. Das hat der Gesetzgeber schön kompliziert gestaltet. Grundsätzlich gilt, dass Sie die Ausgaben des Jahres 2019 ansetzen können. Aber es gibt einen erweiterten Katalog von förderfähigen Ausgaben (siehe hier – Punkt 2.4). Auch gibt es über die Ü3 hinaus weitere Förderprogramme des Bundes für Marketing-Maßnahmen, z.B. über das BAFA-Förderungsprogramm.

Ähnlich ist es bei der Digitalisierung. Pauschale Aussagen sind so gut wie unmöglich. Unternehmer sollten sich unbedingt an ihre Steuerberater wenden. Bei weitergehenden Fragen und Bedarf zur Umsetzungsunterstützung sind wir als Berater gerne bereit zu helfen. Sprechen Sie die RQP als kompetenten Ansprechpartner in Sachen Fördermittel gerne an. Bei der RQP laufen auch die Fäden zu anderen Digitalisierungstöpfen wie „Digital jetzt“ oder „go-digital“ zusammen.

Expertin#2 Ute Rieger


Marketingexperting für Hotellerie und Gastronomie

Seit neustem ist sie auch Buchautorin, Moderatorin bei hotel live, dem Podcast für Menschen in der Hotellerie und Bloggerin. Ihr berufliches Ziel ist es, Unternehmen in der Touristik dabei zu helfen, ein passendes Profil zu erarbeiten, sie auf Augenhöhe zu begleiten und gemeinsam mit den Unternehmen nachhaltige Mehrwerte zu schaffen: ökologisch, ökonomisch und sozial.

RQP:Fast jeder im Gastgewerbe dürfte anspruchsberechtigt für die Überbrückungshilfe III sein. Was raten Sie derzeit Unternehmern aus dieser Branche?

Frau Rieger:
Nutzen Sie die Krise als Chance, Ihren Betrieb bzw. Ihr Geschäftsmodell für die Zeit danach optimal aufzustellen, wirtschaftlich erfolgreich zu sein und Ihren Mitbewerbern mehr als eine Nasenlänge voraus zu sein.

RQP:Ganz konkret: Was würden Sie Unternehmen in der jetzigen Situation empfehlen? Gibt es typische Beispiele für erstattungsfähige Tätigkeiten im Bereich Marketing und Digitalisierung?

Frau Rieger:
Die gibt es! Investitionen in Digitalisierung werden einmalig bis zu 20.000 Euro unterstützt. Beispielsweise für digitale Prozessoptimierung im Bereich Personalmanagement, Optimierung der Buchungssysteme und vieles mehr. Aber auch Marketing- und Werbekosten sind förderfähig – u.a. in den Bereichen Professionalisierung der Vermarktung über Social Media Kanäle wie Instagram, Google & Co., der Entwicklung von Online-Vermarktungsstrategien (intern wie extern) oder einem Website-Relaunch. Das sollte man nutzen.

Darüber hinaus ist für Hotels und Gastronomen die Hilfe für bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten interessant. Projekte im Wert von bis zu 20.000 Euro pro Monat werden rückwirkend bis März 2020 berücksichtigt. Die Förderhöhe dieses Betrags liegt bei bis zu 90 %!

Experte#3 Patric Stöbe


öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Unternehmensbewerungen, Digitalisierungsprofi und Unternehmenscoach

Daneben ist er Podcaster und betriebswirtschaftlicher RQP-Experte. Sein momentanes berufliches Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass gerade kleine Betriebe in der jetzigen Situation nicht übersehen werden und Ihre Möglichkeiten ausnutzen.

RQP:Was würden Sie gerade kleineren Unternehmen in der jetzigen Situation in Sachen Überbrükungshilfe empfehlen?

Herr Stöbe:
Die Überbrückungshilfe III stellt sicher für viele Unternehmen aktuell die beste Fördermöglichkeit dar. Sofern jedoch die Fixkosten auf niedrigem Niveau liegen und das Unternehmen kein Personal beschäftigt, könnte die Neustarthilfe die bessere - weil einfachere - Förderalternative sein.

Zudem plant die Landesregierung von Schleswig-Holstein einen „Digi-Bonus“ für den Einzelhandel aufzusetzen. Hier wird mit max. 1.000 Euro z. B. der Aufbau eines digitalen Terminkalenders inkl. Buchung für Kunden gefördert. Gerne helfen wir Ihnen pragmatisch und zügig bei der passenden Einrichtung. Diese Förderung soll ab April 2021 beantragbar sein.

RQP: Neustarthilfe ist ein gutes Stichwort, gerade wenn die Fixkosten eines Unternehmens eher gering sind. Wann sollten Unternehmen die Neustarthilfe beantragen?

Herr Stöbe:
Für Soloselbständige, also Unternehmen, die keine weitere Vollzeitkraft beschäftigen, könnte die Neustarthilfe eine echte Alternative zur Überbrückungshilfe darstellen. Die Neustarthilfe kann nicht über das Steuerbüro beantragt werden, sondern wird von jedem Unternehmer selbst (siehe Link) beantragt. Die maximale Förderhöhe beträgt hier zwar nur 7.500 Euro. Jedoch könnte dies gerade dann interessant sein, wenn die Fixkosten überschaubar sind. Zudem ist erfreulich, dass die Neustarthilfe nach meinen bisherigen Erfahrungen innerhalb einer Woche nach Beantragung schon auf dem Konto des Antragstellers eingeht.

RQP – Die Berater-Experten: Vielen Dank an unsere Experten für Ihre Beiträge zu diesen Themen. Wir hoffen, dass dieses Interview unseren Lesern hilft, die Überbrückungshilfe III möglichst effektiv zu nutzen! Der erste Weg führt hierbei zu Ihrem Steuerberater.

Für eine gute Umsetzung:
sprechen Sie uns zu den Themen Marketing & Digitalisierung gerne an!

Jan Theden RQP Telefon: 0431 - 66 65 64 0

 
 

Jan Theden

Unsere Experten sind bereit, Ihnen auf die Erfolgsspur zu verhelfen. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns eine Nachricht.


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info@rqp-beratung.de

Führung und Zusammenarbeit auf Distanz-
die neuen Herausforderungen meistern

Auch 2021 fordert uns die SARS-CoV-2-Pandemie alles ab. Neben zahlreichen Einschränkungen im Privatleben verändert sich auch das Arbeiten. So treibt die Krise zwar einerseits die Digitalisierung der Arbeitswelt voran, schafft andererseits aber für alle Beteiligten zahlreiche Herausforderungen zwischen Home-Office, neuer Kommunikation, neuen Aufgaben, Rollen und Tools.


Lesen Sie hier, welche Themen auf Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeitenden zukommen, mit welchen Veränderungen eine gute Führung und Arbeit auf Distanz gelingt und wer Sie dabei unterstützen kann.


Erfolgreich führen und arbeiten im Home-Office

Der neue Arbeitsalltag wirft zunächst alle Gewohnheiten und Abläufe durcheinander. Zwar bietet das Home-Office nachweislich zahlreiche Vorteile wie Kosten- und Zeitersparnis, größere Flexibilität und weniger Krankheitsausfälle durch geringere Ansteckungsgefahr, doch es geht auch mit einigen Risiken einher. Ihre Mitarbeitenden werden für Sie „unsichtbar“ und sind nicht greifbar, es kann zu Kommunikationsdefiziten, Isolation, Problemen mit Selbstmotivation sowie Selbstmanagement und sogar zum Vertrauensmissbrauch kommen.


Trotzdem ist die Ausgangslage besser, als oftmals gedacht. Studien über Home-Office liefern positive Ergebnisse, und mit dem Wissen um die anstehenden Herausforderungen lassen sich von Anfang an die Rahmenbedingungen für eine gelingende Zusammenarbeit auf Distanz schaffen. Auch werden so alle Beteiligten frühzeitig für die Veränderungen vieler Abläufe und der Kommunikation sensibilisiert und können mithilfe von Führungs- und Teamcoachings individuell begleitet werden.



Die 3 Bereiche der neuen Anforderungen


Die erfolgreiche Führung auf Distanz lässt sich in die Bereiche Mindset, Struktur und Tools aufteilen. Wie Sie als Führungskraft denken und handeln, bildet die Basis, und – zuerst die schlechte Nachricht – mit einem Mindset auf traditioneller oder rein hierarchischer Führung werden Sie auf Distanz keinen Erfolg haben. Es gilt nun vielmehr, die Mitarbeitenden im eigenverantwortlichen Handeln zu unterstützen. Das funktioniert vor allem über Empathie und Vertrauen, die Ihre neue Führungsrolle maßgeblich unterstützen. Nun die gute Nachricht: Wer empathisch führt, führt erfolgreicher als der Durchschnitt. Und: Auch auf Distanz lässt sich Vertrauen herstellen und aufrechterhalten – und zwar über regelmäßigen Kontakt und Raum für persönlichen Austausch.

Damit sind wir mittendrin im zweiten Bereich, der Struktur. Am besten stimmen sich Team und Führungskraft gemeinsam auf die Aufgaben ein, legen Verantwortlichkeiten fest, beschreiben Gestaltungsspielräume und definieren Erwartungen und Ziele. Regelmäßige Feedbackschleifen begleiten nicht nur die Umsetzung der Ziele, sondern stärken gleichzeitig die Motivation und den Kontakt zu den Mitarbeitenden. Setzen Sie auf feste Strukturen wie festgelegte Meetings, Team- und Feedbackregeln und eine Plattform, über die alle aus dem Team jederzeit auf alle notwendigen Daten zugreifen können.

Hier beginnt der dritte Bereich: Die notwendigen Tools für die Kooperation (zur gemeinsamen Arbeit an ein und demselben Produkt oder Konzept), die Koordination (zur Abstimmung von Terminen, Ressourcen sowie der Arbeitsverteilung) und für die Kommunikation (zum Austausch von Informationen und Wissen). Diese sollten team- bzw. unternehmensspezifisch angeschafft werden. Beteiligen Sie Ihre Mitarbeitenden an der Auswahl, damit die Tools auch ihren Bedürfnissen entsprechen. Auch ist es erforderlich, Führungskräfte und Mitarbeitende im Umgang mit den Tools zu schulen, gerade ältere Kolleginnen und Kollegen sollten frei von Unsicherheiten damit umgehen können.

Unser Tipp:
Nutzen Sie die Fördermöglichkeiten

Für eine individuelle Umsetzung der hier kurz dargestellten Rahmenbedingungen finden Sie vielfache Möglichkeiten der Unterstützung. Eine externe Beratung bzw. ein Coaching begleitet die Veränderung in Ihrem Unternehmen, erweitert Kompetenzen und Potenziale, schult im Umgang mit neuen Tools und kann auf die Bedürfnisse, Wünsche und Sorgen Ihrer Mitarbeitenden eingehen.

Dafür gibt es verschiedene Fördermittel und finanzielle Unterstützung, wie z.B.: Unternehmenswert:Mensch: www.unternehmens-wert-mensch.de Unternehmenswert:MenschPlus: www.unternehmens-wert-mensch.de/uwm-plus

 
 

Susanne Fehlhaber

Veränderungs-Gestalterin

Geschäftsführerin
erfolgsfaktor personal

Beraterin

Coach & Mediatorin


Kontakt:
gern über RQP 0431 66 65 640

Restrukturierungsgesetzt 2021 –
Sanierung von Unternehmen ohne Insolvenz

RQP-Interview mit Herrn Nicolas F. Grimm, Fachanwalt für Insolvenzrecht und Partner der an sieben Standorten in Norddeutschland vertretenen Kanzlei EEP.


Sanierung ohne Insolvenz; Gläubiger können in Zukunft auch ohne Insolvenzverfahren zu einem Forderungsverzicht gezwungen werden.

RQP: Was heißt „Sanierung ohne Insolvenz“ und was ist neu am außergerichtlichen Sanierungsverfahren?

Herr Grimm:
Der Entwurf des neuen Sanierungsgesetzes beinhaltet ein vollwertiges, eigenständiges Verfahren, welches Unternehmen und natürlichen Personen, die selbstständig tätig sind, nutzen können, um ohne Insolvenzverfahren im Rahmen eines sogenannten Restrukturierungsplans die Gläubiger zu einem Verzicht auf Forderungen zu zwingen. Zudem sieht der Entwurf neben Vollstreckungsaussetzungen auch Möglichkeiten vor, dass sich Unternehmen ohne Insolvenzverfahren von langfristigen, wirtschaftlich nachteiligen Verträgen loslösen können, z. B. von einem langfristig laufenden Mietvertrag.

RQP: Wie läuft das Verfahren ab?

Herr Grimm:
Das zu sanierende Unternehmen teilt die Gläubiger in Gruppen auf und schlägt den Gläubigern einen Verzicht vor. Damit der Restrukturierungsplan angenommen wird, ist es grundsätzlich erforderlich, dass in jeder Gruppe eine Mehrheit von 75% besteht. Wenn in einer Gruppe das notwendige Quorum von 75 % nicht erreicht wird, dann gilt die Zustimmung dieser Gruppe unter bestimmten Umständen (z.B. keine Schlechterstellung durch den Restrukturierungsplan, angemessene Beteiligung der Gläubiger und Mehrheit der abstimmenden Gruppen) allerdings trotzdem als erteilt, so dass die Gläubiger zu einem Verzicht gezwungen werden.

RQP: Wann und für wen kommt eine derartige Sanierung in Betracht? Eignet es sich auch für kleine Unternehmen? Kann ich als Unternehmen dieses Verfahren selbst durchführen?

Herr Grimm:
Voraussetzung, um das Verfahren durchzuführen, ist, dass die Zahlungsunfähigkeit droht, aber noch nicht eingetreten ist. Grundsätzlich können alle Unternehmen die Möglichkeiten des neuen Gesetzes nutzen und das Verfahren selbst durchführen; es ist aber erforderlich, dass die Finanzierung des Geschäftsbetriebes für die Dauer des Verfahrens sichergestellt ist.

Eine gewisse Unternehmensgröße sollte ein Unternehmen jedoch haben, um von diesem Verfahren zu profitieren. Auch ist zu bedenken, dass noch finanzieller Spielraum für die Beratungskosten vorhanden sein muss. Ab einer Unternehmensgröße von 10 oder mehr Mitarbeitern kann dieses Verfahren sehr sinnvoll sein, um eine Insolvenz zu vermeiden und eine nachhaltige Sanierung herbeizuführen.

RQP: Was sind die Vorteile für den Schuldner und wo lauern Gefahren?

Herr Grimm:
Die Vorteile für den Schuldner liegen in den Möglichkeiten des Schuldenschnitts und der Loslösung von negativen Verträgen. Zudem gibt es die Möglichkeit, in gewissem Umfang die von dem Plan betroffenen Gläubiger auszusuchen. Ein Restrukturierungsgeld, ähnlich dem Insolvenzgeld bei einem Insolvenzverfahren, sieht das Gesetz nicht vor. Gefahren lauern vor allem dann, wenn der Plan nicht gut vorbereitet wird und z.B. die Zahlungsunfähigkeit während des Verfahrens eintritt; aufgrund der zahlreichen Vorgaben ist eine Beratung der Geschäftsführung aus meiner Sicht zwingend notwendig.

RQP: Und was haben die Gläubiger davon? Immerhin beinhaltet diese Art der Sanierung eine Art Zwangsverzicht. Ist das Verfahren für sie nur riskant und nachteilig?

Herr Grimm:
Einerseits können Gläubiger eine „Abwehrstrategie“ entwickeln, in dem sie die Mehrheitsentscheidungen verhindern und die Gruppenbildung angreifen. Andererseits kann das Verfahren aus Gläubigersicht auch dazu genutzt werden, um z.B. gezielt Geschäftspartner zu sanieren und langfristig zu erhalten.

RQP: Wann soll das Gesetz in Kraft treten?

Herr Grimm:
Nach dem jetzigen Stand der Planung soll das neue Sanierungsverfahren den Unternehmen bereits zum 1.1.2021 zu Verfügung stehen. Möglicherweise kommt es hier aber noch zu Verzögerungen.

RQP: Wie kann mit vertretbarem Kostenaufwand geprüft werden, ob die Durchführung des Verfahrens sinnvoll ist?

Herr Grimm:
EEP und RQP bieten gemeinsam einen Quickcheck an, in dem geprüft wird, ob das Verfahren möglich und sinnvoll ist. Je nach Unternehmensgröße und Qualität der zur Verfügung stehenden Unterlagen bemisst sich der Aufwand dieses Checks meist auf deutlich unter 10 Stunden Arbeitszeit. Der Prozess beginnt aber stets mit einem kostenfreien Informationsgespräch, dies kann gerne auch digital erfolgen. Sprechen Sie Herrn Theden von RQP gerne an!

Autor:

Nicolas F. Grimm, LL. M.

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht


EHLER ERMER & PARTNER

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte

 
 

Ihr Unternehmen benötigt Hilfe und Sie haben Fragen. Rufen Sie uns gerne an! Wir helfen Ihnen weiter.

Jan Theden

Telefon: 0431 - 66 65 64 12

Bauunternehmen
zukunftsfähig trotz Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat verschiedene Teile der deutschen Wirtschaft stark getroffen, die Auswirkungen auf die Baukonjunktur sind bislang allerdings noch gering. Bei einem Großteil der Unternehmen laufen die Arbeiten weitgehend im Normalbetrieb. Baustellen wurden bislang nur vereinzelt stillgelegt. Rechnungen für geleistete Arbeiten werden nach wie vor bezahlt. Ist damit die Bauwirtschaft immun gegen das Coronavirus?


Der Wohnungsbau erscheint vorwiegend Corona resistent. Im Gewerbebau ist angesichts rückläufiger Order mit einer Delle bei der Umsatzentwicklung in den kommenden Monaten zu rechnen. Anders als im Gutachten des Sachverständigenrats wird allerdings von den Unternehmen die Situation im öffentlichen Bau gesehen. Der Rückgang der Order im Straßenbau lässt hier kein dynamisches Wachstum erwarten.

Was wir Ihnen raten: Risikoanalyse der Kunden

Die Bauunternehmen müssen jetzt ihre Kunden stärker auf die Risiken für das Erreichen des notwen-digen Auftragsvolumens und eventuelle Zahlungsausfälle analysieren und bewerten und danach ihre eigenen Marktfelder sowie Leistungen aktiv gestalten.


Die bisherige Einteilung in Wohnungsbau, Gewerbebau und öffentlichen Bau reicht für eine strategische Einteilung der Kundengruppen und die Bewertung ihrer Risiken nicht mehr aus. Vielmehr müs-sen die Kundengruppen nach Geschäftszweigen und den nachgefragten Bauleistungen (Geschäftsfelder) aufgeteilt werden. In Bezug auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie sollte die Risiko-Matrix der Geschäftsfelder nach der wirtschaftlichen Betroffenheit und den daraus folgenden Auswirkungen auf die Bauinvestitionen bewertet werden. Die dritte Dimension stellt für ein konkretes Bauunternehmen das aktuelle Auftragsvolumen des Geschäftsfeldes und damit die aktuelle Bedeutung für das Bauunternehmen dar. Hierbei gilt je größer der Durchmesser des Positionskreises desto höher der Anteil des Auftragsvolumens des Geschäftsfeldes.

Aus der Risiko-Matrix lässt sich für ein Bauunternehmen erkennen, dass das wesentliche Geschäftsfeld „Wohnungsgenossenschaften Mehrgeschosswohnungsbau“ im positiven Bereich zu finden ist, aber das zweite größere Geschäftsfeld „Büro Neubauten“ tendenziell mit einem sinkenden Auftragsvolumen zu rechnen hat. Bei der weiteren detaillierten Risikobewertung für das Geschäftsfeld „Büro Neubauten“ sind Kriterien wie Zahlungsausfälle, behördliche Verzögerungen bei Genehmigungen sowie der entstehende höhere Preisdruck ebenfalls zu berücksichtigen.

Diese Bewertung liefert klare Signale, dass zukunftsträchtige Geschäftsfelder verstärkt anzusprechen sind. Die Bauunternehmen müssen aus ihrer Komfortzone der Boomjahre heraustreten. Die Erarbei-tung neuer Marktstrategien mit einer auf die Bedürfnisse der zukunftsträchtigen Geschäftsfelder abgestimmten Kommunikations- und Vertriebskonzeption ist notwendig. Die erreichten Marktpositionen und die bisherigen Leistungen reichen nicht mehr aus, um die Zukunft zu sichern. Die strategische Weiterentwicklung des Bauunternehmens muss gemeistert werden.

Unser Angebot:
Kostenfreies Vorgespräch & geförderte Potentialanalyse

Eine strategische Neupositionierung während und nach der Corona-Pandemie kann im Rahmen einer geförderten Potential-Analyse von unseren zertifizierten RQP-Beratern gemeinsam mit dem Inhaber bzw. den Führungskräften des Bauunternehmens erarbeitet werden. Die Unternehmensführung und die Hausbank erhalten somit ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell, aus dem eine werthaltige Unternehmensplanung abgeleitet werden kann. Eine solche Potenzial-Analyse ist förderfähig über den BAFA-Beratungskostenzuschuss. Wie üblich startet dieser Prozess mit einem kostenfreien Vorgespräch. Sprechen Sie uns gerne an.

 
 

Dipl.-Kfm. Rainer Liebnow

Autor und RQP-Bauberater

AS(S) Unternehmensberatung GmbH

Offensive Gutes Bauen Berater

Berater der Offensive Mittelstand

„be-DIGITAL!“ – der kostenlose Digitalisierungs-Check

Möchten Sie mit Ihrem Unternehmen den ersten Schritt in die digitale Zukunft gehen? Dann lassen Sie sich von RQP begleiten.


Wir bieten jetzt einen kostenlosen Digitalisierungs-Check an, in dem Sie konkret erfahren, was Sie für Ihren Betrieb tun können, um in digitalen Zeiten erfolgreich zu bleiben – beDIGITAL!


  • kostenfreier Digitalisierungs-Check Ihres Unternehmens, entweder digital oder als Präsenztermin in Kiel
  • Expertengespräch zu den Themenfeldern Digitale Prozesse, Digitales Marketing und IT-Sicherheit
  • Benennung von Handlungsfeldern zur Verbesserung des digitalen Reifegrades des Unternehmens
  • Prüfung von Fördermöglichkeiten, z.B. durch das Programm go-digital mit bis zu 16.500 € Zuschuss!
  • Sichern Sie sich jetzt Ihren persönlichen Check-Termin

Professioneller Räumungsverkauf

Wir hoffen sehr, dass die Corona-Krise so wenig Geschäftsaufgaben wie möglich nach sich zieht. Manchmal bleibt aber leider doch keine andere Alternative.


Dann heißt es konzeptionell vorzugehen um das komplette Warenlager und das Inventar zu kapitalisieren. Unser Einzelhandelsexperte Werner A. Schlüter erklärt in dem Video, wie man mit professioneller Unterstützung 65% - 75% des Verkaufswarenwertes (des vorhandenen Warenlagers, ohne evtl. Zukauf) an Umsatz erzielen kann.

Wenn nicht JETZT, wann DANN?

5 hilfreiche Tipps für Ihre Social Media Kanäle


Einzelhandelsgeschäfte, Restaurants, Hotels und Cafés haben geschlossen, auch in vielen anderen Branchen brechen die Aufträge abrupt ein. Wenn die Leute nicht mehr zu Ihnen kommen können, dann gehen Sie zu den Leuten.


Leichter gesagt als getan? Nein. Wie das geht? Mit Social Media.


1. REGELMÄßIG POSTEN


Hier gilt: Bleiben Sie im Gedächtnis Ihrer Zielgruppe! Das regelmäßige Hochladen von Beiträgen, mindestens zwei Mal die Woche, sorgt für eine nachhaltige Präsenz im Newsfeed und suggeriert Erreichbarkeit, Aktivität und Handlungsfreude.



2. AKTIV BLEIBEN


So wie man in den Wald schreit, so hallt es heraus. Auch als Unternehmen ist eine aktive Partizipation am regen Informationsstrom der sozialen Netzwerke unabdingbar. Durch das Kommentieren und Liken anderer Beiträge sowie durch das Folgen anderer Accounts wird Aufmerksamkeit erregt und die Reichweite des eigenen Accounts erhöht.



3. AUTHENTISCH BLEIBEN


Seien Sie einfach Sie selbst und verstellen Sie sich nicht. Authentizität ist im Social Media Bereich das A & O. Stellen Sie sich, Ihre Mitarbeiter und die Firmenhistorie vor und geben Sie gerne auch authentische Einblicke hinter die Kulissen des Arbeitsalltags.



4. AUF DEN CONTENT KOMMT ES AN


Ein einheitlicher und logisch aufgebauter Feed, der einer gewissen Design-Konzeption folgt, sollte immer das Ziel sein. Diesen Content interessant, inspirierend und zugleich mehrwertbietend zu gestalten, um den User dadurch zum Verweilen einzuladen, ist die Herausforderung, die es zu meistern gilt.



5. NETZWERKEN SIE


Social Media ist ein stetes Geben und Nehmen. Vergeben Sie Likes bei befreundeten Unternehmen oder folgen Sie Ihren Kooperationspartnern, die ebenfalls eine entsprechende Präsenz pflegen. Sofern Sie Laufkundschaft haben, machen Sie aus Ihren realen Kontakten virtuelle Fans.


Sollten Sie hinsichtlich dieser Thematik weitere Unterstützung benötigen, können wir Ihnen einen unserer Netzwerkpartner empfehlen. Melden Sie sich gerne, wenn Sie Interesse an einem persönlichen kostenlosen Erstgespräch haben!

Wie handelt man richtig in der Krise?

Wenn das eigene Unternehmen in eine Krise gerät ist das die wohl schwerste Aufgabe, die man als Unternehmer/in bewältigen muss.


War man nicht selbst einmal in ähnlicher Situation kann man kaum erahnen, in welcher Art und Weise einen das fordert. Man steht unter allerhöchstem Druck, hat verständlicherweise Ängste und soll gleichzeitig richtig und schnell handeln. Unter belastendem emotionalen Einfluss richtig zu entscheiden ist nachvollziehbarerweise enorm schwer.


Wir haben in den letzten knapp 20 Jahren schon viele Unternehmen in der Krise begleitet. In dem Video haben wir zusammengefasst, wann Krisen besonders gut gemeistert werden konnten und was unsere konkreten Handlungstipps für Sie in dieser Situation wären.

Digitalisierungsoffensive: RQP unterstützt Banken

Längst ist die Digitalisierung in den Geschäftsstrategien norddeutscher Unternehmen angekommen. Sie beeinflusst Geschäftsmodelle und zwingt Unternehmen zum Handeln.


Damit gehört Digitalisierung auch in das Blickfeld der Banken.


Welche aktuelle Relevanz dieses Thema hat, zeigte die Bereitschaft von etwa 100 Teilnehmern aus der Kreditwirtschaft, die sich am 21.11.2019 durch die RQP zu diesem Thema weiterbilden ließen.


Unter dem Titel „Digitalisierungsoffensive im Firmenkundengeschäft“ lud die RQP zu spannenden Fachvorträgen und Diskussionen ein.

Firmenkundenberater sollten idealerweise den Digitalisierungsgrad ihrer Kunden beurteilen, den Finger in die Wunde legen und nachbohren: Wie sehr ist das Unternehmen passiv von Digitalisierung betroffen und inwiefern ist Digitalisierung - aktiv - in der Geschäftsstrategie des Unternehmens verankert? Einerseits haben die Kreditinstitute diese Notwendigkeit erkannt, andererseits fällt die Umsetzung oft noch schwer.


Dies hat die RQP zum Anlass genommen, eine Veranstaltung speziell für Banker aus dem Norden zu organisieren, in der RQP-Digitalisierungs-Experten diverse Fachvorträge hielten.


„Digitalisierung betrifft alle Unternehmen“,
„Digitalisierung schafft Zeit fürs Wesentliche“ und
„Digitalisierung als Wettbewerbsvorteil“ waren ebenso Thema wie das anschauliche Praxisbeispiel des Matratzenherstellers Bönning + Sommer, dem es durch intensive Digitalisierung gelang, sich innerhalb weniger Jahre vom kleinen Fabrikanten zum volldigitalisierten Unternehmen mit vierfachem Umsatz zu entwickeln.


Der Vortrag „Fördermöglichkeiten für Digitalisierungsberatungen“ von Herrn Theden verdeutlichte, dass es sinnvoll ist, diesen Weg nicht alleine zu gehen, sondern sich professionelle Unterstützung zu holen. Denn durch umfassende Fördermöglichkeiten können Unternehmen in den Genuss staatlicher Unterstützung kommen.


Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Verköstigungen des RQP-Digitalisierungskunden der Bäckerei Lyck aus Kiel.

DIGITALISIERUNG -
zwei Unternehmen machen es erfolgreich vor.

Andras Vorbeck

Bäckerei Lyck / Patisserie Restéz!

Andreas Vorbeck ist seit 2019 Inhaber der Bäckerei Lyck und der Patisserie Restéz! in Kiel. Er führt etwas mehr als 100 Mitarbeiter und erzählt Ihnen im Video, wie er seinen Betrieb zukunftsfähig gestalten und die Digitalisierung vorantreiben möchte.

Tobias Sommer

Bönning & Sommer GmbH & Co. KG

Dem Matratzenproduzenten Bönning & Sommer gelang es durch intensive Digitalisierung den Wandel von einer Manufaktur zu Industrie 4.0 zu realisieren. Hier berichtet Tobias Sommer, wie das geklappt hat.

Facelift fürs RQP-Büro:
Wohlfühlen kann so einfach sein

Die RQP hat sich getraut und ihr Büro erneuert. Nun sind wir bereit für Ihren Besuch – und zwar sowohl real als auch digital! Denn dass der erste Eindruck oft entscheidend ist, wissen wir ja alle: Mit wem habe ich es zu tun? Stapeln sich überall Papierberge, oder spiegelt sich das, was ich von jemandem erwarte, auch in seinem Arbeitsumfeld wieder?


Fühlen sich die Mitarbeiter wohl, wenn sie in ihrem Büro sind?


Früher hieß es, dass man ins Büro kommt zum Arbeiten, nicht zum Wohlfühlen. Doch die Wirtschaftswoche widerlegt das sehr schön und beschreibt in diesem Artikel von letztem Jahr, dass wir zu mehr Leistungen in der Lage sind, wenn Wert auf die richtige Atmosphäre gelegt wird.


Und wir können jetzt behaupten: stimmt. Wir arbeiten noch kreativer als vorher und haben viele innovative Ideen rund um die RQP entwickelt. Außerdem ergeben sich daraus auch neue Möglichkeiten. Für Kunden mit eiligem Beratungswunsch richten wir Videogespräche ein, da unser neues „Setting“ auch hierfür gut passt.


Und da die gute alte Neonröhre das Büro nun nicht mehr wie einen alten Fernseher beleuchtet, „fliehen“ wir abends nicht nach Hause, sondern freuen uns über den schönen Charme, wenn es früh dunkel wird.


Überzeugen Sie sich selbst. Das Team der RQP freut sich über Ihren Besuch!